Der MTB Park Hürtgenwald setzt nicht auf endlose Kilometer, sondern auf vier liebevoll gebaute Strecken, auf denen vom Einsteiger bis zum erfahrenen Downhiller jeder seinen Run findet. Alle Lines starten am selben Punkt – nach oben bringen dich Shuttle-Busse, sodass du dich voll auf die Abfahrt konzentrieren kannst. Geöffnet ist der Park in der Regel von April bis Oktober.
Flowtrail – der perfekte Einstieg
Der Flowtrail ist die einfachste Strecke im Park. Mit weichen Wellen, weiten Anliegern und einem durchgehend flüssigen Rhythmus führt er dich kontrolliert ins Tal. Hier baust du Fahrtechnik, Körperspannung und Speed auf, ohne überfordert zu werden – ideal für Anfänger, Familien und alle, die ihren Flow finden wollen.
Freeride-Strecke – Sprünge und Airtime
Wer es spektakulärer mag, ist auf der Freeride-Strecke richtig. Gebaute Sprünge, Tables und ein großer Wallride im unteren Teil sorgen für ordentlich Airtime. Die Strecke ist so angelegt, dass du dich an die Sprünge herantasten kannst – viele Elemente lassen sich zunächst rollen, bevor du sie springst.
Zwei Downhill-Strecken – die Königsdisziplin
Das technische Herzstück des Bikeparks sind die beiden Downhill-Strecken. Wurzelpassagen, Steinfelder, gebaute Sprünge und ein Roadgap verlangen Fahrtechnik, Linienwahl und Mut. Für die kniffligsten Stellen gibt es Bypässe, sodass du dich Schritt für Schritt steigern kannst, statt ins kalte Wasser zu springen. Damit zählt der MTB Park Hürtgenwald zu den anspruchsvollsten Downhill-Spots in Nordrhein-Westfalen und der Eifel.
Shuttle statt Lift
Einen klassischen Lift gibt es im Bikepark Hürtgenwald nicht. Stattdessen bringen dich Shuttle-Busse wieder nach oben – bei großem Andrang sind mehrere Fahrzeuge gleichzeitig im Einsatz, damit die Wartezeiten kurz bleiben und du möglichst viele Abfahrten in deinen Trailday packst.
Betreiber und Streckenbau
Gebaut und betrieben wird der Bikepark vom MTB-Verein Nordeifel Gravity e.V. gemeinsam mit den Kooperationsvereinen BSV Profil Hürtgenwald und ESG Eschweiler (Fleshair Downhill). Nach der Eröffnung 2015 und einer Umstrukturierungsphase läuft der Park seit Mai 2024 wieder und wird heute als DIMB BikePark Rureifel geführt. An der Linienführung war unter anderem der belgische World-Cup-Fahrer Nico Vink beteiligt – das erklärt, warum sich Sprünge und Anlieger so stimmig aneinanderreihen. Die Nutzung der Strecken ist kostenlos; tagesaktuelle Auskünfte zu Öffnung und Shuttle-Betrieb erteilt der Verein.
Welche Strecke für wen?
Einsteiger starten am besten auf dem Flowtrail und arbeiten sich über die Freeride-Line zu den Downhill-Strecken vor. Erfahrene Fahrer finden auf den beiden Downhill-Strecken genug Wurzeln, Steine und Sprünge für einen ganzen Tag. Dank der Bypässe und des Shuttle-Service lässt sich jede Strecke beliebig oft und im eigenen Tempo fahren.
Ausrüstung für die Strecken
Für den Flowtrail reichen ein verkehrssicheres Mountainbike mit Federung, ein gut sitzender Helm und Handschuhe. Auf der Freeride-Line und den beiden Downhill-Strecken solltest du zusätzlich auf einen Fullface-Helm, Knie- und Ellbogenschützer sowie idealerweise einen Rückenprotektor setzen. Wichtig sind außerdem zuverlässige Bremsen und ausreichend Federweg. Wer sich an die anspruchsvolleren Strecken herantastet, nutzt am besten die Bypässe und steigert Schwierigkeit und Tempo Schritt für Schritt – so bleibt der Trailday im MTB Park Hürtgenwald sicher und macht am meisten Spaß.
Häufige Fragen
Wie viele Strecken hat der MTB Park Hürtgenwald?
Vier: einen flowigen Flowtrail für Einsteiger, eine Freeride-Strecke mit Sprüngen und Wallride sowie zwei anspruchsvolle Downhill-Strecken.
Welche Strecke ist für Anfänger geeignet?
Der Flowtrail. Er führt mit Wellen und weiten Anliegern flüssig ins Tal und ist ideal, um Fahrtechnik und Speed kontrolliert aufzubauen.
Gibt es Bypässe an schwierigen Stellen?
Ja. Besonders an den Downhill-Strecken kannst du knifflige Passagen über Bypässe umfahren und dich Schritt für Schritt steigern.
Gibt es einen Lift?
Nein. Statt eines Lifts bringen dich Shuttle-Busse wieder nach oben – bei großem Andrang fahren mehrere gleichzeitig.
